Chronik der Neuapostolischen Kirche in Falkensee

 

Die neuapostolische Kirchengemeinde Falkensee ist in ihrer jetzigen Form noch recht jung, sie wurde im September 2019 im Zuge der Eröffnung des Kirchengebäudes neu gegründet.

 

Dennoch reicht die Geschichte der Neuapostolischen Kirche in Falkensee deutlich weiter zurück. Die vorherige Gemeinde Falkensee, deren Kirchengebäude in der Slabystraße stand, wurde bereits im Jahre 1914 gegründet und war die Keimzelle der aus ihr hervorgehenden Gemeinde Falkensee-Finkenkrug im Paul-Simmel-Weg, deren Geschichte im Jahre 1919 begann.

Einhundert Jahre später wurden die Gemeinden wieder zusammengeführt und bilden seitdem die heutige Gemeinde Falkensee.

Was in der Zwischenzeit so alles geschehen ist, kann hier in der Chronik nachgelesen werden. Wir wünschen viel Freude beim Stöbern in unserer Geschichte!

Neuapostolische Gemeinde Falkensee (von 1913 bis 2019)

Die Ursprünge gehen auf Unterdiakon Wilhelm Kadler zurück, der 1913 erste Gemeindemitglieder in Seegefeld sammelte. 1914 wurde eine Wohnung für Gottesdienste angemietet, doch der Erste Weltkrieg erschwerte das Gemeindeleben.

1923 entstand die Landgemeinde Falkensee durch den Zusammenschluss der Dörfer Seegefeld und Falkenhagen. 1927 wurde nach kurzer Planungs- und Bauzeit eine neu erbautes Kirchengebäude eingeweiht. Der Gemeinde gehörten 98 Mitglieder an. Trotz der Herausforderungen des Zweiten Weltkriegs wuchs die Gemeinde weiter, auch durch den Zuzug von Flüchtlingen in den Nachkriegsjahren.

In den folgenden Jahrzehnten erlebte die Gemeinde Mitgliederzuwächse und organisatorische Veränderungen, wie die Einrichtung von Unterbezirken (1953) oder die Einbindung neuer Gebiete (z. B. Schönwalde 1959). Umfangreiche bauliche Veränderungen und Renovierungsarbeiten wurden 1964, 1965 und 1998 vorgenommen. Besondere Höhepunkte im Gemeindeleben waren das 75-jährige Jubiläum 1989, die Festlichkeiten zum 100-jährige Bestehen 2014, sowie die Grundsteinlegung für das neue Kirchengebäude 2018.

Im Laufe der Zeit kam es zu mehreren Wechseln in der Gemeindeleitung, zuletzt 2019 mit der Zusammenlegung der Gemeinden Falkensee und Finkenkrug hier in der Schwarzburger Straße 2.

 

Neuapostolische Gemeinde Finkenkrug (von 1919 bis 2019)

Die Gemeinde Finkenkrug entstand aus einer Gruppe Gläubiger, die ab 1911 von Charlottenburg nach Finkenkrug zogen. Anfangs besuchten sie Gottesdienste in Berlin-Spandau oder Falkensee. 1918 wurde durch Bruder Karl Schmidt ein Wohnhaus erworben welches zum Kirchenlokal umgebaut und 1919 als Gottesdienststätte eingeweiht wurde.

1924 wurde Finkenkrug eine eigenständige Gemeinde mit zunächst 30 Mitgliedern. Bis 1938 wuchs die Gemeinde auf 108 Mitglieder an. Die während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) entstandenen Lücken konnten wieder gefüllt werden. Bereits 1948 zählte die Gemeinde 150 Mitglieder, was eine Erweiterung der Versammlungsstätte nötig machte. Durch Eigeninitiative der Gemeindemitglieder konnte der erforderliche Anbau 1952 abgeschlossen werden.

Bis 1954 wuchs die Gemeinde auf 241 Mitglieder an. Über die Jahre gab es verschiedene Vorsteherwechsel, bauliche Erweiterungen sowie die Gründung von Chören und Musikgruppen. Es entstand eine lebendige Gemeinde mit vielseitigem musikalischem und sozialem Engagement.

Das nächste große Ereignis war der Kirchenneubau für die Gemeinden Falkensee und Finkenkrug mit geplanter Einweihung im September 2019. 

 

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