Liebe ist … ein musikalisches Wochenende mit dem Schulchor

Wenn Stimmen verschmelzen und Herzen im gleichen Takt schlagen, entsteht etwas Besonderes: Ein Wochenende, das ganz im Zeichen der Liebe, der Musik und der Gemeinschaft stand.

Ein großartiges und musikalisches Wochenende liegt hinter uns. Als Teil des Hermann-Ober-Schulchores haben wir gemeinsam mit 200 Sängerinnen und Sängern das Wunder Gottes unendlicher Liebe zu den Menschen besungen. Das Programm selbst war so vielfältig wie auch das Thema „Liebe ist…“. Von Liedern aus unserem neuapostolischen Chorbuch bis zu Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy und einer Neukomposition zum diesjährigen Jahresmotto war alles dabei. Ob A-capella, mit Orgel- oder Klavierbegleitung, ob mit einer zauberhaften Solostimme oder gemeinsam mit dem Publikum vorgetragen, die Liebe wurde in verschiedener Weise musikalisch zu Gehör gebracht. 

Das Wochenende startete mit Kaffee und Keks am Samstag ab 10 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in Brandenburg an der Havel. Die dortigen Geschwister haben uns nicht nur herzlich willkommen geheißen, sondern auch für unsere Beköstigung gesorgt. Nach einer zweistündigen Probe gab es für alle ein paar Wiener mit Brot, Getränke und Obst, bevor es dann zur Stellprobe in die Katharinenkirche ging, unserem Auftrittsort. Die anschließende Pause vor dem Konzert nutzen viele, um einen Kaffee zu trinken, Eis zu naschen, für einen Spaziergang oder einfach zum Ausruhen, denn das Konzert mussten die Akteure durchweg stehen. Unser Dirigent führte die Zuhörer mit kurzen Momenten der Moderation durch das Programm, Bischof Udo Knispel erfreute mit einem geistlichen Impuls und die Pfarrerin der Gemeinde hat mit Wort und Segen einen Willkommensgruß gegeben.

Zum Abschluss des ereignisreichen Tages wurde auf unserem Kircheneigenen Parkplatz gegrillt. Es hatte sich ein heftiger Wind aufgemacht und die vorsorglich aufgebauten Partyzelte dahingerafft. Doch wurden sie gar nicht benötigt, die Sonne schien uns und wir konnten uns bei einem kühlen Getränk und Gegrilltem noch gut unterhalten und den Abend ausklingen lassen. 

Besonderes in Erinnerung blieb uns Gerrit Junge, unser Dirigent, denn er betonte vor beiden Konzerten „Egal, was passiert, wir bleiben Freunde!“ Vorweggenommen, es passierte nur Schönes.

Der Sonntag startete mit einem gemeinsamen Gottesdienst um 11 Uhr in Potsdam. Wir hatten die Freude unseren Bischof Knispel als Gottesdienstleiter zu erleben und als Schulchor den Gottesdienst musikalisch zu umrahmen. Ein schönes Erlebnis in großem Sängerverbund die "Schlager" aus unserem Chorbuch zu singen und viele altbekannte Geschwister wiederzusehen. Bei einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen, zu dem die Gemeinde Potsdam eingeladen und uns sehr verwöhnt hat, gab es auch Raum für schöne Gespräche. Nach einem kurzen Spaziergang bis zur St. Nikolaikirche, stimmten wir uns gesanglich auf den Klang in diesem wunderschönen Raum ein. Dazu trafen dann auch unsere Jugendlichen ein, die am Vormittag an einem Jugendgottesdienst in Berlin-City West teilgenommen haben. 

Kurz vor 16 Uhr hat sich der ganze Chor vor dem Eingangsportal der St. Nikolaikirche aufgestellt, um sich stimmlich zu sortieren vor dem Einlauf in das Kirchenschiff. Spontan wurde ein Lied angestimmt, die Passanten auf dem Platz blieben stehen, fotografierten, spendeten Beifall und vielleicht ist dann noch der eine oder andere unserer Einladung gefolgt. Auf jeden Fall war auch an diesem Tag die Kirche sehr gut gefüllt und wir fühlten uns willkommen und angenommen.

Auch dieses Konzert moderierte Gerrit Junge und unterteilte das Programm in 4 Blöcke. Unser Bischoff Udo Knispel bewegte uns mit einem Impuls zur Liebe zwischen zwei Brüdern. Diese Wochenende war ein Fest der Gemeinschaft, des Glaubens und des Preisens von Gottes grenzenloser Liebe.

Der Kanon "Wo die Liebe wohnt ... da wohnt Gott" klingt noch immer in der Seele nach.